… gibt es unter: www.dortmundquergestellt.de
Außerdem: Facebook, twitter, StudiVZ, Aufruf, Termine, Banner, Presse
In Dortmund ist in der Nacht zum Mittwoch, 20. Juli 2011 das Büro der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelkpe Ziel eines Anschlags geworden. Die Frontscheibe des Büros wurde zerstört. Es ist bereits der 6. Anschlag dieser Art auf das Büro. Daher ist es für Ulla Jelpke naheliegend, die Täter in neofaschistischen Kreisen zu suchen. Erst am vergangenen Samstag nahm Ulla Jelkpe an einer Aktionskonferenz von Dortmund stellt sich quer teil.
Wir lassen uns nicht einschüchtern! Nazis am 3.9. blockieren!
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Erste Infos zur Aktionskonferenz am Samstag, 16.07.2011 im ver.di-Haus in Dortmund.
Rund 50 Anwesende debattierten über Zivilen Ungehorsam und Legitimität von Blockaden. Die Teilnehmenden kamen aus verschiedenen politischen Spektren, darunter Aktive aus Gewerkschaften, Jugendverbänden, Antifa-Gruppen, Sozialforum sowie des neuen „Bündnis demokratisches Dortmund“. Alle Altersgruppen waren vertreten: Von Jugendlichen bis zu Personen aus dem Rentenalter.
Nach Beendigung der Konferenz gab es ein öffentliches Blockadetraining auf der Wiese neben der Katharinentreppe. Das Training, bei dem verschiedene Blockadetechniken und das Durchfließen von Polizeiketten geprobt wurde, verlief ohne Störungen, obwohl die Polizei zuvor versucht hatte, ein öffentliches Training zu unterbinden.
Ein ausführlicherer Bericht folgt unter dortmundquer.blogsport.de.
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Am 3.9.2011 wollen Neonazis in Dortmund aufmarschieren und sich als Kriegsgegner inszenieren. Seit 2005 veranstalten die Dortmunder Neonazis unter Führung der sogenannten „Autonommen Nationalisten“ eine Demonstration anlässlich des Internationalen Antikriegstages. Der Aufmarsch hat sich mit bis zu 1.500 Teilnehmern aus ganz Deutschland und dem europäischen Nachbarländern zu einem der wichtigsten in der Szene entwickelt.
Im letzten Jahr gelang es erstmals die Naziaktivitäten mittels Blockaden zu behindern, die Neonazis konnten nur eine Kundgebung durchführen. Bestärkt durch die Erfolge der antifaschistischen Bewegung in diesem Jahr und mit neuen Erfahrungen wird das Bündnis „Dortmund Stellt Sich Quer!“ in diesem Jahr wieder Blockaden organisieren.
Wir wollen euch unser Konzept vorstellen und Informationen zur aktuellen Situation in Dortmund geben. Außerdem werden wir uns mit der Frage beschäftigen, wie und warum Neonazis versuchen friedenspolitische Positionen aufzugreifen. Dafür laden wir zu einer antifaschistischen Mobilisierungs- und Aktionskonferenz ein:
ab 10 Uhr
Anreise
11 Uhr
Begrüßung und Vorstellung des Programms
11.45 – 12.45 Uhr
Referat 1: Wie hat sich die militante Naziszene in NRW in den letzten Jahren verändert? Welche Bedeutung spielt die Szene in NRW?
12.45 – 13.00 Uhr
Pause
13.00 – 14.00 Uhr
Referat 2: Vor allem die sogenannten „Autonomen Nationalisten“ versuchen mit ursprünglich linkem Style und linken Codes zu punkten und sich als wahre Friedenskräfte zu inszenieren. Was kann dem entgegengesetzt werden?
14.00 – 14.30 Uhr
Pause
14.30 – 16.00 Uhr
Podiumsdiskussion „Menschenblockaden als Form zivilen Ungehorsames“ – Warum werden Naziaufmärsche blockiert? Wie kann eine Blockade in Dortmund funktionieren? Ist Blockieren überhaupt legal? Diskutieren werden VertreterInnen von Gewerkschaften, Parteien, Inititiativen, der Stadt Dortmund und DSSQ.
16.00 – 16.30 Uhr
Pause
16.30 – 17.00 Uhr
Referat 3: Wo blockieren wir den eigentlich? Informationen zum Stand der Dinge.
17.00 – 18.00 Uhr
Gemeinsames Blockadetraining im Freien. Themen sind unter anderem: Erreichen eines Blockadepunktes, Verhalten gegenüber der Polizei etc. Mit einem erfahrenen Trainer lernen wir die Trick und Kniffe des Blockierens und bekommen Informationen zur Rechtshilfe gegen staatliche Repression.
Für Verpflegung wird gesorgt. Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahme. Bringt Freundinnen und Freunde mit!
Download: Flyer als PDF [0.3 MB]
Mit freundlicher Unterstützung der: